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Über das Stück »Ich bin eine preisgekrönte Geschäftsfrau. Ich bin glücklich verheiratet, habe zwei hübsche Töchter, und ich passe immer noch in dasselbe Kleid wie vor 15 Jahren. Was könnte mich bedrohen?« – Claudia Hübbecker spielt Linda Wilde, die als einflussreiche Marketingmanagerin im Kosmetikkonzern Swan Beauty Corporation arbeitet. Ihren beiden Töchtern will sie das inspirierende Vorbild einer unabhängigen Frau sein, die es schafft, Familienleben und Karriere erfolgreich miteinander zu verbinden. Aber als Linda die eigene Geschichte zur Grundlage einer neuen Werbekampagne machen will, um Frauen jenseits der Fünfzig mehr Mut zu machen, sieht sie sich plötzlich mit geänderten Spielregeln konfrontiert. Eine neue Frauengeneration rückt nach, die sich alles andere als solidarisch zeigt: In der Firma wird Linda von einer deutlich jüngeren Konkurrentin entthront; und eine unbedarfte Popsängerin buhlt um die Gunst ihres sich in der Midlife-Crisis befindlichen Ehemanns. Als die 55-Jährige sich dann auch noch außerstande sieht, den Emanzipationsprozess ihrer Töchter adäquat zu begleiten, bekommt das vermeintlich perfekte Bild der Erfolgsfrau Risse. Jetzt ist sie da, die Bedrohung. Kann Linda diesen Kampf gewinnen? Mit Sensibilität und schwarzem britischen Humor blickt Penelope Skinner auf weibliche Verhaltensmuster heute. Ein brandaktuelles Spiel um Glamour und Macht, Verrat und Demütigung, um Schönheit und die Angst, diese zu verlieren. Mit »Linda« schaffte Skinner den Durchbruch auf den großen englischsprachigen Bühnen, u.a. am Royal Court Theatre London.

Regie der deutschsprachigen Erstaufführung führt Marius von Mayenburg, der seit 2001 im Leitungsteam der Schaubühne am Lehniner Platz und als Autor, Übersetzer und Regisseur erfolgreich ist. Trailer

Über das Stück Der für seine originäre Ästhetik weltweit gefeierte Regisseur Robert Wilson und die britische Singer-Songwriterin Anna Calvi haben E. T. A. Hoffmanns düstere Schauermär »Der Sandmann« zu neuem Leben erweckt. Die 1816 erschienene, psychologisch fein gezeichnete Erzählung nimmt ihren Ausgang von einem frühkindlichen Trauma: Der Vater des kleinen Nathanael, ein heimlicher Alchemist, verunglückt bei einer Explosion. Der Junge glaubt, das tragische Ereignis müsse mit dem Sandmann in Verbindung stehen, von dem die Mutter oft erzählt. Er streut Kindern, die nicht schlafen wollen, Sand in die Augen, bis diese ihnen blutig zum Kopf herausspringen. Eine grausige Gutenachtgeschichte, die Nathanael fortan nicht mehr loslässt. Verzauberte Augengläser, lebendige Puppen und magisches Feuer – Robert Wilsons feinsinnige Lichtkompositionen, präzise Bewegungsabläufe und kühne Bühnenbilder lassen die Grenze zwischen Realität und Wahn verschwimmen. Anna Calvis dramatischer Rock setzt dazu den musikalischen Kontrapunkt.

Koproduktion Produktion des Düsseldorfer Schauspielhauses in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und Unlimited Performing Arts Trailer

Über das Stück Maximilian Krach sieht blendend aus. Eleganter Anzug, gestyltes Haar, entschlossener Blick. Wolfsaugen sind das, voller Kraft und Überzeugung. Denn Max weiß als Lifestyle-Coach, Finanzexperte und Success-Advisor genau, worauf es ankommt: Mindset. Disziplin. Ego. In seinen Seminaren verspricht er, was alle Karrierecoaches versprechen – Erfolg durch Einzigartigkeit. Genau danach sucht Mirko, IT-Mitarbeiter in einem mittelständischen Unternehmen und so ambitionslos wie sein Arbeitsplatz. Bis ein Posting sein Leben verändert und er sich aufmacht, vom Schaf zum Wolf zu werden. Wäre da nicht noch Yasmin, die längst ein neues Kapitel aufgeschlagen hat. Auf der Suche nach dem richtigen Mindset für eine kapitalistische Welt, die manchmal ganz schön kompliziert und verlogen sein kann.

Sebastian Hotz, geboren 1996, gilt als »Sprachrohr der jüngeren Generation« (was er entschieden von sich weist) und zählt zu den bekanntesten Online-Satiriker:innen Deutschlands. Als »El Hotzo« erreicht er mit seinen Posts knapp zwei Millionen Follower auf Twitter und Instagram. Sein Romandebüt kam in der Regie von Robert Zeigermann zur Uraufführung, der bis zur Spielzeit 2022/23 als Regieassistent am D’haus engagiert war. Danke Herzlichen Dank an den Abshof – Gut Plungscheuer für das Fotoshooting zu »Mindset« Trailer

Open Call — Mitspieler:innen gesucht Wir suchen für größere Sprechrollen Menschen über 60. Ein Casting findet am 30.8. um 15:30 und 16:30 Uhr im Central am Hauptbahnhof statt. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 28.8. an lauraluise.schreiber@dhaus.de .
Zum Open Call Über das Stück Die Jungen rationalisieren, und die Alten sind voller Gefühle — Der Autor und Regisseur Bonn Park über seine Lesart von Frank Wedekinds »Frühlings Erwachen« Hallo! In »Frühlings Erwachen« geht es um deutsche Teenager um das Jahr 1900 und die Erwachsenen um sie herum, die bestimmen über richtig und falsch. Das ist lange her. Ein neues Jahrhundert bahnt sich dort an, die Industrialisierung ist in vollem Gange, Technologie, die riesenhafte Maschinen mächtige Arbeit vollrichten lässt, schwere Fahrzeuge magisch und ohne Muskelaufwand durch die Straßen treibt. Während also der Fortschritt alle überholt, sind die Menschen fasziniert und ängstlich. Die Zukunft kommt ganz, ganz schnell, sie nehmen ihnen die Arbeit weg wahrscheinlich, und überhaupt ist nichts mehr sicher, und nichts wird mehr so sein, wie es immer war (*zwinkerzwinker*). Genau in dieser Zeit, da entsteht dieses Stück. Ein paar Teenies wissen überhaupt nichts, wirklich gar nichts, nicht mal wo die Babys herkommen, und die Großen um sie herum, die wissen alles: was das Leben ist und wie man sich benimmt. Sie kontrollieren sich und ihre Kinder, für eine ordentliche Gesellschaft, es braucht keinen Gesetzgeber, alle schauen sich gegenseitig schief an bei der kleinsten Abnormität, und dann wird es schon wieder gerade.

Vielleicht bin ich noch nicht lang genug auf dieser Erde, aber zumindest in meiner Lebensspanne erlebe ich zum ersten Mal eine Zeit, in der die Regeln des Benehmens nicht von den Älteren kommen, sondern von den Jüngsten. Von den Jüngsten kommt auch alles Wissen, weil sie schon alles wisssen angeblich, es steht ja dort, in der Technologie, die sie bedienen können. Und sie sind auch die Ängstlichsten von uns allen, und die Alten die Draufgängerischen, die Naiven, die, die Risiko interessant finden. Die Jungen rationalisieren, und die Alten sind voller Gefühle. Vielleicht hat es sich also zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit umgekehrt. Die Alten haben kein Wissen mehr weiterzugeben, sondern nur Geschichten über Gefühle und wie schön das Leben sein könnte. Das Monopol für das Wissen und Richtig und Falsch liegt nun bei den Jungen, die dafür teuer bezahlen mit Handlungsunfähigkeit und Angst vor allem. Deswegen möchte ich gern »Frühlings Erwachen« mit Alten in den Rollen der Teenager und mit den Jüngsten in den Rollen der Erwachsenen aufführen. Alte, faltige Teenager voller Gefühle und Lust auf den Herzschlag, gemäßigt und eingefangen vom dermatologischen Hochglanz junger Menschen voller Angst und Reglement. Und alle sind sie einsam. Das ist auch irgendwie wichtig.

Über das Stück Der für seine originäre Ästhetik weltweit gefeierte Regisseur Robert Wilson und die britische Singer-Songwriterin Anna Calvi haben E. T. A. Hoffmanns düstere Schauermär »Der Sandmann« zu neuem Leben erweckt. Die 1816 erschienene, psychologisch fein gezeichnete Erzählung nimmt ihren Ausgang von einem frühkindlichen Trauma: Der Vater des kleinen Nathanael, ein heimlicher Alchemist, verunglückt bei einer Explosion. Der Junge glaubt, das tragische Ereignis müsse mit dem Sandmann in Verbindung stehen, von dem die Mutter oft erzählt. Er streut Kindern, die nicht schlafen wollen, Sand in die Augen, bis diese ihnen blutig zum Kopf herausspringen. Eine grausige Gutenachtgeschichte, die Nathanael fortan nicht mehr loslässt. Verzauberte Augengläser, lebendige Puppen und magisches Feuer – Robert Wilsons feinsinnige Lichtkompositionen, präzise Bewegungsabläufe und kühne Bühnenbilder lassen die Grenze zwischen Realität und Wahn verschwimmen. Anna Calvis dramatischer Rock setzt dazu den musikalischen Kontrapunkt.

Koproduktion Produktion des Düsseldorfer Schauspielhauses in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und Unlimited Performing Arts Trailer

Über das Stück Jacob McNeal blickt auf sein Leben zurück: Jeder einzelne seiner Romane war ein Beststeller – wer ihn nicht kannte, kannte seine Bücher. Es war ein erfolgreiches Leben. Damals, als seine Frau noch lebte, die so gern gewesen wäre wie er. Aber Genie ist eben Genie, denkt McNeal, und die guten Zeiten sind längst vorbei. Vom Nobelpreis träumt der Schriftsteller immer noch, doch er ist krank, einsam auch und ohne Ideen. Draußen hat künstliche Intelligenz die Welt verändert, und wie verlockend scheint der Gedanke: die Tagebücher der verstorbenen Frau, ihre Geschichte, die seine Geschichte ist – der perfekte Roman, heimlich generiert von einem Chatbot, veröffentlicht von Jacob McNeal. Und plötzlich ist er wieder da, der lang ersehnte Erfolg. Doch um welchen Preis?

Mit »Der Fall McNeal« zeichnet der US-amerikanische Dramatiker Ayad Akhtar vor dem Hintergrund der Frage, wie ChatGPT unser Kunstverständnis verändert, das abgründige Psychogramm eines Künstlertypus im Bewusstsein der eigenen Endlichkeit. Das Stück feierte 2024 seine Uraufführung am New Yorker Broadway, wurde kürzlich am Wiener Burgtheater gezeigt und erlebt in Düsseldorf nun mit Thiemo Schwarz in der Titelrolle seine deutsche Erstaufführung. Regie führt Philipp Rosendahl, der am D’haus zuletzt »Liv Strömquists Astrologie« und Suzie Millers Gerichtsdrama »Prima Facie« inszenierte. Danke Herzlichen Dank an die Langen Foundation in Neuss für das Fotoshooting zu »Der Fall McNeal«. Hinweise Stroboskoplicht Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass in der Vorstellung von »Der Fall McNeal« Stroboskoplicht zum Einsatz kommt.
Inhalt Die Inszenierung thematisiert u.a. Suizid und sexuellen Missbrauch. In Szenen der Inszenierung werden sehr realistisch aussehende Pistolen gezeigt. Trailer Aktuelles Zu den Premieren »Der Fall McNeal« — Ist McNeals KI ein Autor? 25.09.2025 — Der Philosoph Daniel Bracker lehrt an Universitäten in Amsterdam und New York. In seinem Essay beschäftigt er sich mit der Frage, warum Autorschaft mehr als Schreiben ist. Zum Beitrag

Über das Stück Der für seine originäre Ästhetik weltweit gefeierte Regisseur Robert Wilson und die britische Singer-Songwriterin Anna Calvi haben E. T. A. Hoffmanns düstere Schauermär »Der Sandmann« zu neuem Leben erweckt. Die 1816 erschienene, psychologisch fein gezeichnete Erzählung nimmt ihren Ausgang von einem frühkindlichen Trauma: Der Vater des kleinen Nathanael, ein heimlicher Alchemist, verunglückt bei einer Explosion. Der Junge glaubt, das tragische Ereignis müsse mit dem Sandmann in Verbindung stehen, von dem die Mutter oft erzählt. Er streut Kindern, die nicht schlafen wollen, Sand in die Augen, bis diese ihnen blutig zum Kopf herausspringen. Eine grausige Gutenachtgeschichte, die Nathanael fortan nicht mehr loslässt. Verzauberte Augengläser, lebendige Puppen und magisches Feuer – Robert Wilsons feinsinnige Lichtkompositionen, präzise Bewegungsabläufe und kühne Bühnenbilder lassen die Grenze zwischen Realität und Wahn verschwimmen. Anna Calvis dramatischer Rock setzt dazu den musikalischen Kontrapunkt.

Koproduktion Produktion des Düsseldorfer Schauspielhauses in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und Unlimited Performing Arts Trailer

Über die Veranstaltung Gemeinsam bringen wir Schwung in Körper, Geist und Seele. Das Stadt:Kollektiv bietet jeden Mittwoch nach der Arbeit abwechselnd Yoga- und Tanzunterricht im Foyer des Düsseldorfer Schauspielhaus am Gustaf-Gründgens-Platz an.

Mit Blick auf den Hofgarten könnt ihr euren Körper beim Yoga dehnen, stärken und entspannen. Lasst euren Atem fließen und findet zu eurer Mitte. Beim Tanzen liegt der Fokus auf kreativen Bewegungen zur Musik, weniger auf dem Einstudieren einer Choreografie. Unter Einsatz aller Muskelgruppen erweitert ihr euer Bewegungsrepertoire und tanzt euch glücklich.

Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung. Bringt bitte Sportkleidung und zum Yoga Matten mit.

Über das Stück Das Eheglück scheint perfekt – Nora und Torvald Helmer sind seit acht Jahren verheiratet. Gutbürgerliche Verhältnisse, drei Kinder und glänzende Karrierechancen für Torvald, der im neuen Jahr Bankdirektor werden soll. Doch zunächst stehen die Weihnachtstage vor der Tür, und alte Bekannte kommen zu Besuch. Dabei wird etwas längst vergangen Geglaubtes plötzlich wieder lebendig: Als Torvald vor Jahren am Rande eines Burn-outs stand, lieh sich Nora von einem Arbeitskollegen ihres Mannes heimlich Geld für eine Erholungsreise. Der beginnt sie zu erpressen: Nora soll bei Torvald seine drohende Entlassung verhindern. Immer mehr wird sich Nora ihrer Rolle in einer männlichen Welt bewusst, die den Gesetzen der Marktwirtschaft folgt und Frauen nicht nur unterschätzt, sondern zu Spielfiguren karrieristischer Interessen macht. Das Haus gleicht einer Puppenstube. Eine Erkenntnis, die Noras Leben gründlich verändern wird.

Im Kleinen Haus ist derzeit auch Felix Krakaus Regiearbeit »Ödipus« nach Sophokles zu sehen. 145 Jahre nach der Uraufführung im Herbst 1879 unter dem Titel »Nora oder Ein Puppenheim« wird der Regisseur Ibsens Klassiker als zeitlose Emanzipationsgeschichte erzählen. In der Rolle der Nora sehen Sie Caroline Cousin, den Torvald spielt Sebastian Tessenow. Trailer

Über das Stück Shakespeares »Hamlet« steht seit Februar 2019 im Spielplan – mit Christian Friedel in der Titelrolle, der in Düsseldorf das Publikum auch in »Der Sandmann« und »Dorian« begeistert. Besonders macht diese »Hamlet«-Inszenierung die eigene musikalische Erzählebene, für die Christian Friedel die Songs geschrieben hat und die diesen Theaterabend auch zu einem furiosen Shakespeare-Konzert werden lässt.

In Dänemark ist nichts, wie es war. Dem krisengebeutelten Königreich droht der Untergang; etwas ist faul im Staate. Mittendrin der Königssohn: Hamlet. Gerade eben hat er noch seinen Vater zu Grabe getragen, da muss er seinen Onkel als neuen Mann der Mutter akzeptieren. Und Ophelia, die er liebt, spioniert ihm nach im Dienst seiner vermeintlichen Gegner. Eine Welt aus Lug und Trug, so scheint es Hamlet. Woher sollte da noch Vertrauen kommen? Hamlet strauchelt. Er schwankt. Innerlich zerrissen, will er den Tod seines Vaters rächen. Und damit setzt er ein mörderisches Spiel in Gang.

Regisseur Roger Vontobel stellt in seiner Inszenierung die Frage, wie richtiges Handeln möglich ist, wenn man den Spagat zwischen privater Not und politischer Realität machen muss. Wer ist hier im Recht? Wer lügt? Wer sieht noch klar? Wer ist wahnsinnig und wer vernünftig in dieser Welt, die aus den Fugen geraten ist? Ursprünglich entstand Vontobels »Hamlet« am Staatsschauspiel Dresden, wo er während der dortigen Intendanz von Wilfried Schulz zur Kultinszenierung wurde. Nun ist er mit dem Düsseldorfer Ensemble am Rhein zu sehen. Trailer