Sorry, your browser does not support inline SVG.

Über die Performance Ein namenloses Motel, ein Zimmer, darin ein Bett. Die Satinbettwäsche ist glänzend rosa, der Bettrahmen herzförmig: Ein Queensize-Bett. In ihm fünf Königinnen der Nacht, fünf Varieté-Künstler:innen der Laken. Ein Ort, an dem sich intime Erinnerungen vieler verschiedener Körper und Zeiten vermischen und Geheimnisse enthüllt werden…

Die Inszenierung »Motel Bed« ist ein queerer Varieté-Abend, der in und um ein Motelbett herum stattfindet. Das Bett fungiert als szenografischer und performativer Mittelpunkt, als Bühne, auf der sich fünf queere Künstler:innen zwischen Gesang, Tanz, Geschichtenerzählen und Schauspiel bewegen.

Das Stück untersucht Themen wie Intimität, Liebe, Begierde und Identität durch eine nichtlineare Struktur. Eine Show, die Genre-Erwartungen auf den Kopf stellt und die Schnittstelle zwischen Privatem und Öffentlichem erforscht. Hinweise Sprache Die Vorstellung findet in englischer Sprache ohne Übertitelung statt. Sensorische Hinweise Während der Vorstellung wird Parfüm versprüht. Zugänglichkeit der Spielstätte Ins Unterhaus gelangt man über das Foyer des Großen Hauses. Abendkasse, Bar und Toiletten können wie bei einem Besuch des Großen Hauses genutzt werden. Die Unterhaus-Bühne liegt im Keller des Schauspielhauses und ist zum einen über eine Treppe erreichbar und zum anderen über unsere beiden kleineren Fahrstühle im Inneren des Foyers des Großen Hauses (Türbreite 80cm). Einen barrierefreien Fahrstuhl finden Sie rückseitig der Tageskasse im Pavillon auf dem Gustaf-Gründgens-Platz. Von dort aus gelangen Sie barrierefrei durch das Parkhaus direkt ins Unterhaus. Im Unterhaus gibt es einen Rollstuhlplatz. Biografie »Pretty Poison Cabaret« ist ein queeres, feministisches und migrantisches Performance-Projekt mit Sitz in Amsterdam. Unter der Leitung der Choreograf:innen Peter Scherrebeck (They/Them) und Karina Villafan (She/Her) untersucht das Projekt das Varieté als kraftvolle künstlerische Sprache und Raum für interdisziplinäres Wissen, kritisches Denken und Gemeinschaftsbildung. Die Arbeit von Pretty Poison schlägt eine Brücke zwischen Nachtleben und Kunstinstitutionen, Galerien und Theaterräumen. Inspiriert von lateinamerikanischen und französischen Varieté-Traditionen, hinterfragt Pretty Poison konventionelle Normen und zelebriert gleichzeitig die Kraft der Gemeinschaft, der Kunst und der radikalen Selbstentfaltung. Zum Festival Queer Art meets Britney X ein queer-feministisches Festival am Düsseldorfer Schauspielhaus in Kooperation mit dem Schauspiel Kölnvom 14. bis 17. Mai 2026Im Schauspielhaus Zur Produktion